Sonstige individuelle Gesundheitsleistungen

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für medizinisch notwendige Leistungen. Es gibt aber eine Reihe von Behandlungen, die für den Patienten wünschenswert sind und von Ärzten empfohlen werden. Diese können nur privatärztlich nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) honoriert werden. Man spricht von individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL). Hier einige Beispiele dafür:

Operative Entfernung von Hautveränderungen
Muttermale, Fettgeschwülste und andere Hautveränderungen können stören. Ihre Ent-fernung kann gewünscht sein. In der Regel reicht eine örtliche Betäubung für solche Eingriffe aus. Es ist auch möglich, zur Sicherheit diese Befunde vom Pathologen unter-suchen zu lassen.

Plastische Parodontalchirurgie
Im Laufe des Lebens und abhängig von mehreren Faktoren kann das Zahnfleisch am Übergang zur Zahnkrone soweit zurückgehen, dass die Zahnwurzel sichtbar wird.

Es gibt eine Reihe von operativen Behandlungsmöglichkeiten wie Schleimhautverschiebung, Haut,- Schleimhaut- und Bindegewebstransplantation, Anbringen von Membranen und einige andere Methoden, die zur Verbesserung der Form und Ästhetik des Zahnfleisches beitragen.

Behandlung von Angstpatienten
Manche Patienten haben große Angst vor einer Operation und können deshalb einen Eingriff in örtlicher Betäubung nicht tolerieren. Hier besteht die Möglichkeit, neben Schmerstillung noch eine Infusion mit einem Beruhigungsmittel anzulegen. Nach dem Eingriff folgt eine kurze Nachbeobachtung. Anschließend ist die Heimfahrt mit einer Begleitperson möglich. An diesem Tag darf der Patient selbst kein Auto steuern.

Eine Alternative bietet die ambulante Vollnarkose an, die nach einem vorausgegangenen Aufklärungsgespräch und nach vorheriger Terminvereinbarung in diesen Praxisräumen möglich ist. In einem Aufwachraum können sich die Patienten nach der Operation unter medizinischer Beobachtung ausruhen.